• Elisabeth Redel

Wieviel Arbeit ist ein Relaunch?

Aktualisiert: Juli 23

"Ach, das ist keine große Sachen. Nur ein paar Farben und Inhalte anpassen und schon" - SCHNITT - eine Woche später - "WAAAHHH... Ich werde einfach alles löschen! Wer braucht schon eine Homepage und Insta? Also ich nicht!"



Das war ein kurzer Auszug aus meinen Gedanken, die mich in letzter Zeit beschäftigt haben (meist zwischen zwei und fünf Uhr nachts). Aber ich denke, es hat sich gelohnt. Es gibt an einigen Stellen immer noch wiiinziiige Baustellen, aber vielleicht muss ich ja auch nicht immer so perfektionistisch sein.


Ich zeig euch mal, wie ich an die ganze Sache hier ran gegangen bin.


Meiner Meinung nach Unterscheidet sich das Erarbeiten eines Redesign oft gar nicht so sehr vom Entwerfen eines Designs für etwas ganz Neues. Klar gibt es dann schon bestimmte Anhaltspunkte an denen man sich orientieren kann, aber oft wird auch vieles komplett verworfen und man muss quasi wieder bei "Null" anfangen. Also erstmal Papier und Stifte raus und scribblen, brainstormen und mindmappen (ist das ein richtiges Verb?!? naja egal... ihr wisst was ich meine...) Wenn dann alles etwas sortierter ist, sieht das bei mir dann meist so aus:




Im Prinzip mach ich so etwas dann für die einzelnen Seiten. Nicht unbedingt auf Papier, sondern auch dann gerne schon direkt in Photoshop. Ich lege mir dann auch direkt mein Raster an und kann dann gleich die ganzen Elemente daran ausrichten. Ich hab euch das mal aus Photoshop heraus abgespeichert:


Dort hab ich dann auch meine Farben angelgt, meine Schriftarten definiert und auch schon besondere Elemente angelegt wie die Boxen mit den schrägen Kanten. Nur um das dann im nächsten Schritt wieder zu verwerfen XD. Manchmal muss man dann doch auch etwas umdenken. Verspielte Designs sind bei bestimmten Projekten zwar total schön, aber das Auge braucht auch einfach Linien, an denen es sich orientieren kann.



Sonst wird es schnell zu unruhig und unübersichtlich. Vor allem wenn Bilder dazu kommen. Und die sollen bei mir natürlich im Vordergrund stehen.

Dieses Design ist es nun also geworden. Die Grafiken werden natürlich immer mal wieder ausgetauscht oder man merkt dann doch, dass man gerne noch eine neue Funktionalität hätte. Das Gute daran ist, dass man im Gegensatz zu Printprojekten immer mal wieder etwas ergänzen oder ändern kann.


Und gerade deshalb muss ich mich dann aber auch immer irgendwann dazu zwingen, die neue Seite auch wirklich online zu schalten ;) Sonst werde ich nämlich nie fertig.


Aber natürlich gehört zu einem Webauftritt nicht nur eine Homepage, sondern auch SocialMedia Kanäle. Dafür habe ich mir dann auch die meisten Gedanken gemacht. Inzwischen bei ich hier hauptsächlich auf Instagram aktiv. Ich wollte dort mein Portfolio aufbauen und habe mir dafür ein PuzzeFeedDesign überlegt:


Und mich dann dagegen entschieden!


Ja, es sieht cool aus!


ABER...


... es ist einfach so viel Aufwand, dass ich sehr viel Zeit investieren müsste und weniger Zeit hätte Illustrationen zu erstellen. Gerade die Abstimmung der Farben und das Platzieren der Elemente wäre hierbei so ein absurder Mehraufwand, dass es sich nicht lohnen würde.

Für einzelne oder besondere Projekte ja, aber nicht für alles. Instagram soll für mich kein zweites Portfolio werden, sondern eine Art digitales Notiz- und Skizzenbuch, wo ich mich und meine Arbeit vorstelle und ich mich mit Gleichgesinnten austauschen kann.


Hört sich zwar abgedroschen an, aber "DESIGN FOLLOWS FUNCTION" und nicht umgekehrt ;)

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